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Advent2007 Weihnachtsmärchen/Koni
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aktualisiert am 12.02.2025 13:19
   

Brav sein ist schwer

von Koni/4b

Schneemann

Ich bin 10 Jahre alt und habe einen Bruder und zwei Schwestern. Vor zwei Jahren fuhren wir zu unseren Großeltern. Als wir bei ihnen waren, wurden mein Bruder und ich übermütig und schlimm. Meine älteste Schwester schämte sich für uns. Sie sagte: „Könnt ihr nicht einmal ruhig sein?“ Wir sagten fast gleichzeitig: „Es hört uns doch niemand!“
Meine kleine Schwester Sophie wollte im Garten einen Schneemann bauen. Doch mein Bruder Benedikt wollte sie ärgern. Er wollte sich gerade aus dem Haus schleichen , als ich ihn erschreckte. Ich wusste ja nicht, was er vorhatte. Er fragte: „Kommst du mit?“ Ich antwortete: „Was hast du denn vor?“ „Das wirst du gleich sehen“, antwortete er. Ich wollte aber im Haus bleiben und ihn vom Fenster aus beobachten. Doch dann zog ich mich doch an und lief ihm nach. Aber irgend etwas hielt mich zurück. Benedikt verriet mir den Plan. Weil mich Sophie vorher geärgert hatte, wollte ich ihm helfen. Wir schlichen uns zu einem Baum. Sophie hörte uns nicht. Wir waren gerade dabei, unsere Schneebälle zu formen, als meine große Schwester Theresia uns erblickte. Sie war auf der Seite meiner kleinen Schwester. Deshalb schossen wir beide auf Theresia. Weil wir sie mehrere Male getroffen hatten, wurde sie zornig. Sie zerstörte Sophies Schneemann, den sie erst fertig gebaut hatte. Mein Bruder und ich brachen in großes Gelächter aus. Oh Wunder, meine kleine Schwester weinte nicht. Beide Mädchen formten nun auch Schneebälle und schossen sie auf uns. Als der Spaß dann so richtig anfing, mussten wir hineingehen.
Am nächsten Tag gingen mein Bruder und ich in den Wald und bauten ein Haus aus Reisig. Wir brachten es aber nicht fertig, denn die Mädchen entdeckten uns. Sie erzählten, dass mein Onkel mit seinen Kindern morgen kommen würde. Sophie freute sich, aber mir verging das Lachen, als ich an Felix dachte. Er zerstört nämlich immer alles.  Wir machten uns eine Plan aus. Plötzlich fiel mir aber ein, dass am nächsten Tag Weihnachten war. Deshalb sagte ich: „Ich würde aufhören, denn morgen ist der 24. Dezember!“
Am nächsten Tag kamen unsere Verwandten und brachten uns Geschenke mit. Wir hatten leider keine Geschenke mitgebracht. Deshalb entschuldigten wir uns. An diesem Tag verstanden wir uns mit Felix sehr gut. Wir stritten nicht miteinander. So feierten wir ein frohes Weihnachtsfest.