MATERIALIEN - für den Religionsunterricht/Sachunterricht
von Monika Weißenböck


Privatvolksschule
Religion
Links
Gottesdienste
Heftumschläge
Lernspiele
Impressum

 

Sie sind hier: Religion > Gottesdienst am Schulbeginn 2006
aktualisiert am 01.09.2021 10:24

 

Gottesdienst am Schulbeginn 2006

Thema: AUS DER REIHE TANZEN

  • Eröffnung: Ich mag die Blumen
  • Begrüßung: durch den Priester

  • Besinnung:

    Lehrer: Gott, wir leben oft gedankenlos dahin. Wir kleiden uns modisch, passen uns an und machen das, was alle tun. Vergib uns, wenn wir nicht nach dem fragen, was du willst.
    1. Kind: Gott, oft richten wir uns nach den anderen. Wir passen uns an. Vergib uns, dass wir oft keinen Mut haben, zu tun, was wir für richtig halten.
    2. Kind: Gott, vergib uns, wenn wir haben wollen, was alle haben und keinen Mut haben, uns für die einzusetzen, die verlacht werden.

    Lied:

    Kyrie
  • Gebet:

  • Märchen: Kai-to, der Elefant, der sang mit verteilten Rollen gelesen von Kind 3. - 10.
    Erzähler: Kai-to war ein junger Elefant. Er war anders als die anderen Elefanten. Er freute sich dass er lebte und sang. Seine Mutter zischte:
    Mutter:  „Psst! Sei still! Elefanten singen nicht!“
    Erzähler:  Da sperrte Kai-to das Lied in sich ein und schwieg. Doch eingesperrte Lieder wollen frei sein. Als Kai-to größer wurde und den Urwald sah mit seinen schönen Pflanzen und Tieren, da konnte er nicht weiter still sein. Er hob den Rüssel und sang. Die Elefantenherde brüllte:
    Elefantenherde:  „Ruhe! Noch nie hat ein Elefant gesungen. Wir dulden nicht, dass du singst.“
    Erzähler:  Kai-to verstand nicht, warum er nicht singen durfte. Der Leitelefant hatte zum Glück nichts gehört, denn er war schon alt, konnte nicht mehr gut sehen und hören. Tag für Tag zogen die Elefanten dahin. Der Leitelefant ging voraus und alle trotteten hinterher. Kai-to freute sich seines Lebens und zog singend mit. Er sang sogar mit vollem Mund. Einmal sang er nachts im Traum. Da wurden alle Elefanten böse. Die jungen Elefanten mochten Kai-to und sein Lied und riefen:
    junge Elefanten: „Sing!“
    Erzähler:  Eines Tages hörte der Leitelefant Kai-tos Lied und sagte:  
    Leitelefant: „Noch nie hat ein Elefant gesungen. Also ist es verboten!“
    Erzähler:  Er jagte Kai-to fort. Die Elefanten zogen weiter. Kai-to folgte ihnen in großer Entfernung. Er konnte nicht verstehen, warum die anderen sich nicht mit ihm freuten. Er sang weiter sein Lied, manchmal traurig, manchmal zornig.
    junge Elefanten: „Kai-to singt! Kai-to soll wiederkommen!“
    Erzähler:  sagten die jungen Elefanten, die Kai-to und sein Lied vermissten. Und sie stellten sich drohend dem Leitelefanten in den Weg.
    junge Elefanten:  „Wenn Kai-to nicht zurück darf, dann gehen wir auch!“
    Erzähler:  Der Leitelefant sagte:
    Leitelefant: „Das ist noch nie geschehen!“
    junge Elefanten: „Denk nach!“
    Erzähler: riefen die jungen Elefanten. Der Leitelefant hatte schon lange nicht mehr nachgedacht. Die jungen Elefanten gaben nicht nach:
    junge Elefanten:  „Hol Kai-to und sein Lied zurück!“
    Erzähler:  Da erwiderte der Leitelefant:
    Leitelefant: „Das geht nicht. Ich würde gegen ein altes Elefantengesetz verstoßen.“
    Erzähler: Die jungen Elefanten entgegneten: 
    junge Elefanten:  „Und? Wenn ein Gesetz alt ist, dann muss es nicht gut sein. Hol Kai-to zurück!“
    Erzähler: Da fügte sich der Leitelefant und ging zu Kai-to.
    junge Elefanten:  „Wir holen dich und dein Lied zurück!“
    Erzähler: riefen seine Freunde. Kai-to freute sich, denn er mochte nicht allein sein. Sie hängten ihm einen Blumenkranz um. Doch den fraß er auf. Er meinte:
    Kai-to:  „Ich bin nichts Besonderes. Ich singe nur, weil ich mich freue.“
    Erzähler: Seine Freunde wollten den Leitelefanten wegjagen. Da meinte der Leitelefant:
    Leitelefant: „Ich habe Erfahrung und weiß, wo die Wasserlöcher sind!“
    Kai-to:  „Wir wollen miteinander gehen! Du hast Erfahrung und ich habe gute Augen.“
    Erzähler: sagte Kai-to. So zogen sie zusammen los. Seit damals geschieht es öfter, dass Elefanten singen.
  • Zwischengesang: Wenn einer sagt, ich mag dich, du Liederbuch Religion für die Grundschule
  • Evangelium:

    Joh 15, 18-21 Weil ich euch erwählt habe, hasst euch die Welt
    oder Lk 13, 10-17 Die Heilung der verkrümmten Frau am Sabbat
  • Predigt:

  • Fürbitten:

    11. Kind : Herr, wir bitten dich, hilf uns andere so anzunehmen, wie sie sind.
    12. Kind : Herr, wir bitten dich, gib uns den Mut, uns für Ausgestoßene einzusetzen.
    13. Kind : Herr, hilf uns, so zu sein, wie du es von uns erwartest und nicht das zu tun, was alle anderen auch machen.
    14. Kind : Wir bitten dich, Herr, dass du uns hilfst, unsere besonderen Fähigkeiten zu entdecken und auszubauen.
    15. Kind : Wir alle sind verschieden, mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Hilf uns, eine gute Gemeinschaft zu werden.
    16. Kind : Herr, lass alle Schüler mit Freude das neue Schuljahr beginnen und frohen Mutes an die neuen Aufgaben herangehen, die ihnen dieses Jahr bringt.
    Lehrer : Herr, wir bitten dich, dass du uns offen sein lässt, für neue Ideen und neue Wege, dass du uns aber auch die Fähigkeit gibst, die Erfahrungen anderer zu schätzen.

  • Gabenbereitung: Liebt einander Liederbuch Religion für die Grundschule Nr. 63

  • Hochgebet:
    Es ist gut und richtig, dir Gott, immer und überall zu danken für die Wunder deiner Schöpfung, für das Lied der Freude und des Lebens, das du in uns hineingelegt hast. Wir danken dir für Jesus deinen Sohn, der uns befreit hat und uns den Weg zu dir gezeigt hat. Wir danken dir für alle heilige Menschen, die mutig dem Beispiel Jesu gefolgt sind. Wir danken dir für alle Hilfe, die Menschen durch ihre Fürbitte erfahren haben. Mit allen Erlösten singen wir zu deinem Lob:

  • Heilig: Wir finden einen Schatz

  • Vater unser beten ? Hände reichen bis zum Friedensgruß

  • Kommunion: Buntes macht froh

  • Schlussgebet:

  • Schlusslied: Gott sei vor dir